Röntgen in der Mikrowelle

MikrowelleUnsere Mikrowelle ist vor einigen Wochen den Weg allen Fleisches Metalls gegangen. Wobei ich diesen Kasten nicht als Mikrowelle bezeichnen würde. Radarstrahlengerät träfe es besser. Keine Ahnung wann das Ding gebaut wurde. Es muss ein Nebenprodukt der ersten Röntgengeräte von Ende vorletztes Jahrhundert gewesen sein. Vielleicht hat unsere Küche nach dem Erwärmen einer Suppe im Dunkeln grün geleuchtet. Ich habe es nicht bemerkt. Auf jeden Fall hat das Ding Symbole auf dem Paneel, die ich bis heute nicht schnalle, heutzutage auf keiner Mikrowelle finde und eher dem Film „2001: Odyssee im Weltraum“ zuordnen würde.

Einige Wochen haben wir nun ohne Mikrowelle überlebt. Und es war gar nicht so schlimm. Entweder machte ich die Speisen erneut auf dem Herd oder im Ofen warm, oder ich aß einfach kalt. Nun denken wir aber über eine Neuanschaffung nach. Es reicht ja ein Gerät zum bloßen Erwärmen. Ohne Schnickschnack. Dabei könnte solch eine Mikrowelle theoretisch die halbe Küche ersetzen. Ich erinnere mich einige Jahre zurück, als ich selber unter anderem solche Geräte verkaufte. Da hieß es in Schulungen, dass komplette Gerichte sogar zeitgleich darin vorbereitet werden könnten. In speziellen mehrstöckigen Geschirren mit speziellen Programmen. Und wie weit sind wir heute? Keine Sau kocht sein Mittag in der Mikrowelle. Herd und Ofen sind nach wie vor das Ideal. Mikrowellen? Zum Wiederaufwärmen. Teller rein, Knopp jedreht, ping.

Ja. Genau sowas will ich. Wie macht ihr das?

In diesem Sinne…

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9 Gedanken zu “Röntgen in der Mikrowelle

  1. Ein amerikanische Ingenieur Percy Spencer entdeckte ES ein gerät was Nahrungsmittel per Mikrowellenstrahlung erwärmt es wurde als Magnetrone für Raytheon oder so genant ist auch egal…. 1947 ist die antwort. das erste Exemplar eines Mikrowellenherdes, genannt Radarange 1,80hoch und340 kg. Lg 😊😆🐘

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  2. Nun ich mache das so: Sonnenbrille aufsetzen, Mikrowelle auf, Teller rein, Mikrowelle zu, Knopf drehen, rein starren bis es „PING“ macht, FERTIG! Ich liebe meine Mikrowelle die für ihre fünfundzwanzig Jährchen im Gehäuse noch super aufwärmt.;)

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  3. Meiner Mikro hat sich letztes Jahr verabschiedet. Zuerst hat sie mir schon gefehlt…vor allem zum Aufwärmen. Aber Mangels Masse in der Kasse, habe ich die Investition dann erst geschoben und geschoben und mittlerweile vermisse ich sie nicht mehr. Ich mache so wie Du auch. Entweder ich wärme das Essen auf dem Herd auf, oder ich esse es kalt.
    Und genau genommen ist die Mikrowelle eigentlich das Schlimmste was man einem Essen antun kann. Denn durch die Aufbereitung wird so ziemlich alles zerstört was noch irgendwie gesund war..also im Essen.
    Aber praktisch ist sie halt schon ;o)

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    1. Man gewöhnt sich halt so daran, obwohl es auch ohne geht.

      Beim Thema Gesundheit scheiden sich ja die Geister. Ich hab neulich folgenden Beitrag angesehen. Wie viel Propaganda dahinter steckt, dass Mikrowellen unschädlich sind, weeß ick nich 😉

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      1. Wow, das hatte ich anders in Erinnerung. Aber so wie er das erklärt, klingt das einleuchtend. Wieder was gelernt.
        Der Typ ist übrigens echt witzig. Hätten wir an der Uni so einen Prof gehabt, hätte mir das Lernen mehr Spass gemacht ;o)

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